Die Funkwetterstation TFA Spectro hat im 4-wöchigen Test überzeugt, das Gerät läuft bereits seit 2 Jahren tadellos: Ausgezeichnetes Display, hohe Genauigkeit, Fokus aufs Wesentliche zeichnen diese günstige Wetterstation aus.

Die TFA Spectro Funkwetterstation hat im Test schon beim Auspacken und Installieren überzeugt

Installation der TFA Spectro Funkwetterstation

Angenehme Displaygröße. Die TFA Spectro Funkwetterstation im Test


Das tolle Design der Funkwetterstation mit Wettervorhersage von TFA Dostmann fällt sofort beim Auspacken auf. Die Funkwetterstation hat keinerlei Tasten auf der Frontseite. Ein klares Signal des Herstellers, das bei der TFA Spectro Design und Einfachheit im Vordergrund stehen. Alle 4 Tasten befinden sich auf der Rückseite. Das Display ist quadratisch, auch eine Seltenheit bei Funkwetterstationen.

Die Funkwetterstation eignet sich zur Tischaufstellung (sehr stabiler Tischfuß!) und Wandmontage. Dabei darf man nicht vergessen, dass sich sämtliche Tasten auf der Rückseite befinden. Batterien sind ebenso im Lieferumfang enthalten, wie Wandmontagematerial.

Bei der Installation gilt es zu beachten, dass die Batterien zuerst in den Sender, dann erst in die Basisstation einzulegen sind. Dann war‘s das schon: Mehr ist bei der Installation nicht notwendig, dank der Funkuhr erledigt die Funkwetterstation von TFA alles von selbst. Bitte beachten Sie, dass die Funkwetterstation erst nach mehreren Stunden eine sinnvolle Wetterprognose anzeigen kann, da sie erst Daten sammeln muss.

Das Display der TFA Spectro Funkwetterstation ist nahezu perfekt

Sehr hoher Kontrast und sehr gute Ablesbarkeit des Displays der Funkwetterstation

Sehr hoher Kontrast und sehr gute Ablesbarkeit - Ausgezeichneter Display der TFA Spectro im Test

Das Wort „perfekt“ werden Sie selten in meinen Testberichten lesen, aber auf das Display der TFA Spectro Funkwetterstation trifft dies beinahe zu: Der Kontrast ist enorm hoch, die Ziffern sind groß, die Ablesbarkeit ist aus allen Winkeln gleich gut, auch aus größeren Distanzen kann das Display locker abgelesen werden.

Oben finden Sie die Funkuhr in sehr großen Ziffern (ohne Sekunden und ohne Datum), darunter die Wettervorhersage und ganz unten die Innentemperatur und Außentemperatur, jeweils mit dauerhafter Min/Max-Anzeige, wobei die Min/Max-Werte auf ganze Zahlen gerundet werden (mit einer Dezimalstelle wär’s besser). Das war’s auch schon mit der Anzeige. Wie gesagt: Konzentration auf das Wesentliche steht im Vordergrund.

Die Genauigkeit der TFA Spectro Funkwetterstation

Die Funkwetterstation von TFA misst sehr genau

Die Funkwetterstation hat im Test gute Genauigkeitswerte erzielt

Die TFA Spectro Funkwetterstation hat im Test der Messergebnisse (siehe siehe so wird getestet folgende Werte erzielt: Die Innentemperaturmessung lag im Schnitt 0,3 °C über der Referenztemperatur, die Außentemperaturmessung bei Raumtemperatur – 0,4 °C unter der Referenztemperatur. Liegen also Basisstation und Funksender nebeneinander, kann da schon mal 1 °C Unterschied aufscheinen. Aber das ist bei Produkten dieser Preisklasse mehr als akzeptabel und durchaus als normal zu bezeichnen. Bei Kühltemperatur weist der Außensender eine durchschnittliche Abweichung von + 0,3 °C auf, bei Tiefkühltemperatur war die Abweichung dann größer (- 1,3 °C). Letztere Abweichung bei ca. – 25 °C Messtemperatur ist aber ebenfalls im grünen Bereich. Diese Werte sind zwar gut, etwas ärgerlich ist jedoch, dass Außensender und die Wetterstation nebeneinander liegend zwischen 0,5 und 1 Grad Abweichung zueinander haben.

Die Wettervorhersagequalität der TFA Spectro Funkwetterstation überzeugt ebenfalls


Die TFA Spectro Funkwetterstation arbeitet mit 3 Wettersymbolen (Sonne, Wolken, Regen) und 2 Trendpfeilen. Leider gibt es keinen Trendpfeil für gleichbleibenden Luftdruck. Was sich alles sehr minimalistisch anhört, hat aber durchaus Vorteile. Dass es nur 3 Wettersymbole zur Vorhersage gibt, macht die Funkwetterstation nicht so anfällig für rasche Symboländerungen bei sich leicht änderndem Luftdruck. Beim Funkwetterstationen Test der TFA Spectro war die Vorhersagegenauigkeit um etliches höher, als bei Funkwetterstationen mit mehr Wettersymbolen. Die TFA Spectro dürfte da sehr gut abgestimmt worden sein. Der Hersteller gibt eine geschätzte (!) Genauigkeit der Prognosen von 75 % an.

Design vs. Bedienbarkeit: Die Sache mit den Tasten auf der Rückseite

Die Funkwetterstation verfügt über einen Alarm. Jedoch befinden sich dazu die Tasten auf der Rückseite, was natürlich das morgendliche Deaktivieren des Alarmsignals zum Abenteuer machen kann. Auch all jenen, die die Min/Max-Werte häufig zurücksetzen wollen, bleibt der Griff auf die Rückseite nicht erspart (mit etwas Übung kein Problem). Da der Hersteller bei der TFA Spectro Funkwetterstation auf das Design gesetzt hat, gilt es diese minimalen Handycaps zu akzeptieren.

Die Funkverbindung der TFA Spectro Funkwetterstation im Test

Die TFA Spectro hat im Test nie Funkverbindungsausfälle aufgewiesen. Beachten Sie jedoch, dass dies von Standort zu Standort unterschiedlich sein kann. Vielleicht liegt die Stabilität der Funkverbindung an der 868 Mhz Übertragung. Toll ist definitiv das sehr kurze Übertragungsintervall von nur 4 s. Da landen auch kleinste Temperatursprünge sofort am Display. Die Innentemperatur wird alle 16 Sekunden gemessen.

Fazit zum Test der TFA Spectro Funkwetterstation: Überzeugend simpel, auch nach 2 Jahren

Die Hersteller der TFA Spectro haben es bei dieser Funkwetterstation geschafft, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: Überragendes Display mit perfekter Ablesbarkeit, gut abgestimmte Wettervorhersage, nicht überladenes Display, stabile Funkverbindung und gute Genauigkeit. Das Testgerät bekam mein 85-jähriger Großvater und der ist dank der simplen und dennoch hochwertigen Funkwetterstation TFA Spectro auch nach 2 Jahren noch zufrieden.

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Ergebnisse des Tests der kleinen Wetterstation von TFA Dostmann