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BALDR Wetterstation mit Touchscreen im Test


Die BALDR Wetterstation ist die erste Wetterstation meiner Tests mit Touchscreen-Bedienung. Mit rund 25 Euro ist die Funkwetterstation recht günstig, doch ist sie auch in Sachen Qualität billig? Jein, wie der ausführliche Test gezeigt hat.

Die Funktionen der BALDR Wetterstation im kurzen Überblick

Testbericht zur Einsteiger-Wetterstation
Übersichtliches Display und der Außensender der BALDR Wetterstation
Genau genommen ist die BALDR keine Wetterstation sondern ein Funkthermometer, da sie über keine Wettervorhersage verfügt. Nach dem Einlegen der Batterien (5 x AAA, nicht im Lieferumfang) wird der Außensender sofort gefunden. Bedient wird die Wetterstation in durchaus hochwertigem und schönem Gehäuse mit 3 Touchscreen-Tasten, die zwar nicht so reaktionsfreudig reagieren wie ein Smartphone-Display, aber sie funktionieren. Das Display verfügt via Tastendruck über eine gute gleichmäßige weiße LED-Hintergrundbeleuchtung. Funkuhr ist bei der BALDR Wetterstation keine vorhanden! Neben der normalen Quarzuhr verfügt die Funkwetterstation über einen Außensender, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst. Ebenso misst die Basisstation selbst diese Werte für den Innenbereich. Das Display ist schön nach Haus (innen) und Außen strukturiert. Neben einer Raumkomfortanzeige mittels Smileys verfügt die BALDR Wetterstation auch über eine Lüftungsempfehlung, näheres dazu später. Min-/Max Werte werden ebenso gespeichert, welche wahlweise manuell oder automatisch um 0:00 zurückgesetzt werden können.



Wie genau war die BALDR Wetterstation im Test

Hier musste ich im Test ganz klar feststellen, dass die BALDR Wetterstation mit der zeitgleich getesteten Bresser Wettercenter 5-in-1 und schon gar nicht mit der Davis Vantage Pro 2 mithalten konnte. Der Außensender schwankt im Bereich von +/- 1 Grad, unter 0 Grad waren es teilweise deutlich mehr. Schwachpunkt ist die Luftfeuchtigkeitsmessung, die beim Außensender teilweise nur 20 % angezeigt hat, obwohl es über 90 % hatte, oder anderes Mal wieder um 8 % zuviel. Sonst lag er im Test meist zwischen +/- 5 %, was doch recht viel ist. Die Innenmesswerte sind allesamt genauer. Alles in allem sind die Messwerte für den Preis OK.

Die Lüftungsempfehlung, das Highlight der BALDR Wetterstation

Am Display wird angezeigt, ob man jetzt lüften sollte oder nicht lüften sollte, um das Raumklima zu verbessern. Das funktioniert, wie schon bei der TFA Bel Air, sehr gut. Wenn es außen zum Beispiel kalt und relativ feucht ist und innen warm und trocken, zeigt die Wetterstation an, dass man NICHT lüften sollte, da es innen sonst noch trockener werden würde, weil kalte Luft trotz hoher relativer Feuchte eine geringe absolute Feuchte hat.

Die Funkverbindung und das Display der BALDR Wetterstation im Test

Die Funkverbindung brach im Test bei ca. 40 Metern Distanz teilweise ab. Der Hersteller gibt ca. 50 Meter Reichweite bei 433 Mhz an. Also auch hier war die BALDR leider nur schlechterer Durchschnitt. Positiv: Die Wetterstation lässt sich auf 3 Außensender erweitern. Das Display ist recht gut, auch wenn der Kontrast etwas höher sein könnte. Die Ablesbarkeit auch aus spitzen Winkeln ist gut.

Fazit zum Test der Wetterstation von BALDR

Den ausführlichen Test der BALDR kann man kurz zusammenfassen: Man bekommt ein solides Gerät mit Touchscreen, aber in einer für den sehr günstigen Preis angemessenen Qualität, also mit Abstrichen bei Genauigkeit und Funkverbindung. Wer mehr will, muss auch mehr bezahlen. Übrigens … die Baldr gibt es auch im Hochformat.






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