Test des Funkthermometers

TFA Klima-Monitor im Test – 4 Räume gleichzeitig am Display überwachen


Das TFA Dostmann Klima-Monitor Funkthermometer ist eines der wenigen Funkthermometer am Markt, wo man 4 Räume gleichzeitig am Display überwachen kann. Ob das Funkthermometer zur Raumklimakontrolle auch in der Praxis so gut funktioniert, zeigt der ausführliche Test.

Das Besondere an dem TFA Klima-Monitor Funkthermometer

Funkthermometer von TFA
3 Außensender im Lieferumfang und alle 3 Sensoren plus Innenraummessung werden gleichzeitig visualisiert
Wie schon beim Oregon RAR 501 sind 3 Funksensoren im Lieferumfang. Jedoch verzichtet TFA Dostmann hier auf die Wettervorhersage. Am Display befinden sich 4 Zeilen, 3 für die 3 Außensensoren und die letzte Zeile für die Innenraummessung. Jeder Sensor erfasst die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit. Ohne durch die Kanäle zappen zu müssen, können hier also bis zu 4 Räume gleichzeitig überwacht werden. Und das ist nicht genug … man kann das Klima-Monitor Funkthermometer auf bis zu 8 Außensender erweitern, wo man dann schon in einer Liga mit dem TFA Klimalogg Pro spielt! Leider werden die Kanäle 4 bis 8 allerdings immer in der letzten Zeile angezeigt, wo man an der Basisstation entweder manuell oder automatisch durch die Kanäle blättern kann. Die oberen 3 Zeilen sind also fix an einen Kanal vergeben.



Das Killerargument für das TFA-Klimamonitor: Die Sensoren lassen sich kalibrieren!

Test des Funkthermometers
Anzeige nach der Kalibrierung – Die Werte liegen nah zusammen.
Bei diesem Gerät von TFA Dostmann ist die Vergleichbarkeit der Sensoren wichtiger als die Genauigkeit an sich. Man will ja schließlich Raumtemperaturen miteinander vergleichen. Die Sensoren dürfen ja theoretisch 2 Grad auseinanderliegen (bei +/- 1 Grad Toleranz), was das Gerät nutzlos machen würde. Deshalb gibt es die Kalibrierfunktion: An der Basisstation lassen sich die Werte der Sensoren anpassen. Dazu legt man die Sensoren mindestens eine Stunde nebeneinander und passt dann die Werte an. So kann man sicher gehen, dass die 3 Außensensoren dasselbe anzeigen. Achtung: Man ändert die Werte nur an der Basisstation, die Werte am kleinen LCD-Display an den Außensensoren selbst werden nicht beeinflusst.

Das funktioniert wirklich sehr gut. Ich habe die Einstellung nach einigen Wochen wieder überprüft und die Sensoren liegen nicht mehr als +/- 0,1 Grad auseinander. Das ist ausgezeichnet. Aber Achtung: Werden die Batterien an der Basisstation entfernt, dann muss neu kalibiert werden.

Zusätzliche Info: Die mitgelieferten Sensoren von TFA Dostmann wiesen auch ohne Kalibrierung eine geringe Streuung auf, was ich angesichts des niedrigen Preises als sehr gut erachte.

Technische Details zum TFA-Klimamonitor

Die Temperatur wird mit +/- 1 Grad Toleranz gemessen, die Luftfeuchtigkeit mit +/- 5 %. Funkfrequenz ist 433 Mhz mit theoretischen 100 Metern Reichweite. Batterien sind nicht inkludiert, man benötigt 10 Stück AAA! Die Installation ist recht einfach, es müssen zuerst die Kanäle vergeben werden, dann findet die Basisstation die Sensoren automatisch.

Weitere Highlights des TFA-Klimamonitors

Für jeden Kanal lassen sich Alarme für Temperatur oder Luftfeuchtigkeit programmieren! Zudem werden Min/Max-Werte gespeichert, was jedoch in der Praxis oft nicht funkioniert, teilweise werden die Werte nicht gespeichert. Ob ich ein Montagsgerät erwischt habe, weiß ich nicht. Die Bedienung der Kalibrierung und Alarmeinstellung ist teilweise etwas umständlich, da Tastenkombinationen benötigt werden, die man sich bei seltener Verwendung nicht merkt. Zudem müssen Min/Max händisch für alle Kanäle einzeln (!) gelöscht werden, alles auf einmal geht nicht.

Die Displayqualität – Bei schrägen Blinkwinkeln etwas problematisch

Das Display des TFA Funkthermometers ist gut, sofern der Standort ungefähr auf Augenhöhe ist, bei schrägeren Blinkwinkeln zeigen sich die LCD Schattenbilder recht deutlich, wie man auch an den obigen Bildern erkennt. Alles in allem ein durchschnittliches Display von Wetterstationen, habe schon deutlich bessere aber auch schon deutliche schlechtere getestet.

Wie sieht es mit der Reichweite aus?

In unserem Haus hatte ich beim TFA Klimamonitor noch nie Funkausfälle. Jeder Winkel des Hauses wird erreicht, auch im Keller. 100 Meter sind natürlich niemals drin, aber zur Raumüberwachung sollte die Reichweite völlig ausreichen. Der Sendersuchlauf lässt sich an der Basisstation starten.

Fazit zum Test des TFA Klimamonitors: Dank Kalibrierfunktion wirklich sinnvoll

Bis auf die nicht immer funktionierende Min/Max Funktion ist das TFA Klima-Monitor Funkthermometer ein Tipp für alle, die bis zu 8 Räume überwachen wollen und davon 4 gleichzeitig am Display visualisiert haben wollen. Die Kalibrierfunktion ist ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal, was den Raumtemperaturvergleich erst richtig sinnvoll macht.



Testergebnis des TFA Funkthermometers Klimamonitor

Schreibe einen Kommentar

„Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung am Ende der Seite. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.“ Nähere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close